V.l. Vanessa Iuorno, Kunstmuseum Thurgau, Dominik Gügel, Direktor Napoleonmuseum Arenenberg, Daniel Frischknecht, Bischofszeller Rosenwoche, Monika Grünenfelder, GF Netzwerk Bodenseegärten, Adrian Rüegger, Bischofszeller Rosenwoche, Katharina Griesbaum, Insel Mainau, Corinne Rüegg, Kartause Ittingen, Irina Drewniok, Reichenau Kultur-Marketing-Tourismus. ⋌zVg
04.03.2026 14:04
Bodenseegärten setzen auf starke Wurzeln
Grünthema «Bäume am Bodensee» und weitere Aktivitäten des Gartennetzwerks
Bäume prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild der Bodenseeregion – als Schattenspender in historischen Parks, auf blühenden Streuobstwiesen, entlang der Uferpromenaden und als lebendige Zeugen regionaler Geschichte. Im Gartenjahr 2026 stellt das Netzwerk Bodenseegärten deshalb die grünen Riesen ins Rampenlicht.
Salenstein Unter dem Motto «Bäume am Bodensee» zeigen 16 Partner, wie eng Natur und Geschichte miteinander verwoben sind. Zudem wächst das Gartennetzwerk weiter und heisst mit dem Stadtgarten Radolfzell sowie dem Jagdschloss Bachzimmern in Immendingen zwei neue Anlagen willkommen. Begleitet wird das Themenjahr von bewährten Formaten wie dem Online-Gartenpodium am 7. Mai, den Festivals «Blütenzauber» im Juni und «Lange Nacht der Bodenseegärten» im September sowie der 9. Verleihung des Bodenseegärtenpreises auf der Insel Mainau. Auch die Initiative «Natur im Garten» setzt ihren Erfolgskurs fort und vereint inzwischen mehr als 170 naturnah bewirtschaftete Gärten in der Region.
Unter dem Grünthema «Bäume am Bodensee» rückt das Gartennetzwerk diese eindrucksvollen Naturdenkmäler 2026 ins Zentrum. Insgesamt 16 Partner beteiligen sich am Themenjahr und machen die kulturelle, ökologische und gestalterische Bedeutung von Bäumen erlebbar, darunter die Insel Mainau, die Insel Reichenau, der Stiegeler Park in Konstanz, die Gartenstadt Überlingen, Kloster und Schloss Salem, der Lindenhofpark Lindau, der Thurn und Taxis Park Bregenz, Schloss Wartegg, der Seeburgpark Kreuzlingen und der Arenenberg. Besucherinnen und Besucher können sich dabei unter anderem von zwei Themenschwerpunkten inspirieren lassen: dem «Weg der Linden» und «Auf den Spuren der Exoten». Eine begleitende Faltkarte sowie eine Landingpage unterstützen dabei, Baumgeschichten in den Gärten und Parks am Bodensee zu entdecken.
Mit seinen Gartenfestivals setzen die Bodenseegärten zudem wieder zwei besondere Akzente im Veranstaltungskalender der Region: Der «Blütenzauber der Bodenseegärten» steht vom 5. bis 7. Juni traditionell im Zeichen der Blüte: Besucherinnen und Besucher erwarten thematische Führungen, Einblicke in private Gärten, Kräuter- und Rosenerlebnisse und Gartenkunst. Bei der «Langen Nacht der Bodenseegärten» laden vom 4. bis 6. September zahlreiche Parks und Anlagen zu genussvollen Abendveranstaltungen, die bei Musik, Lesungen, Tanz, kulinarischen Angeboten und besonderen Gartenführungen Natur und Kultur miteinander verbinden.
Auch die Initiative «Natur im Garten» entwickelt sich in der Bodenseeregion kontinuierlich weiter und verzeichnet inzwischen 174 zertifizierte Naturgärten. Sie steht für konsequent naturnahes Gärtnern ohne Pestizide, chemisch-synthetischen Dünger und Torf und trägt so wesentlich zur Förderung von Biodiversität und Umweltbewusstsein bei. Am 30. Mai lädt das Netzwerk Bodenseegärten zum vierten «Natur im Garten»-Stammtisch ein.
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